Vielleicht kennt ihr ja Kehl?! Nein?
Kehl ist eine deutsche Stadt an der deutsch-französischen Grenze. Direkt daneben liegt Straßburg. Beide Städte sind durch den Rhein getrennt und nur durch die Europabrücke miteinander verbunden. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was das für ein verrücktes Gefühl war. Im einen Moment bist du noch in Deutschland, im anderen in Frankreich.
Natürlich führte unser Weg am ersten Tag direkt zur Europabrücke, wo trotz Sonne ein recht kühler Wind wehte. Unser Tipp an euch: Nehmt euch auf jeden Fall eine Jacke mit, falls ihr zur Europabrücke geht (und lasst euch nicht von der Sonne täuschen)!
Am Dienstag gewannen wir einen ersten Eindruck von Straßburg. Wir besuchten nicht nur das Europaparlament, sondern auch die berühmte “Cathédrale de Starsbourg”. Durch die Führung erfuhren wir alles, was man über diese Sehenswürdigkeit wissen sollte. Während der Stadtrallye, bei welcher wir die Stadt auf eigene Faust erkunden durften, entdeckten wir die unterschiedlichen Seiten Straßburgs. Von supermodernen Häusern bis zum traditionellen Fachwerkhaus. Alles war dabei.
Unser Mittwoch begann mit einem Besuch bei ARTE. Obwohl normalerweise keine Schülergruppen dort rumgeführt werden, durften wir (dank der Bewerbung unserer Lehrer) uns in den unterschiedlichen Räumen umsehen. Auch dieses Mal wurden wir geführt, denn sonst hätten wir den Weg nach draußen wohl nicht so schnell wieder gefunden. Am Nachmittag erreichten wir unser nächstes Ziel: Den Straßburger Boule-Verein. Dort traten wir Schüler an unterschiedlichen Stationen gegeneinander an und hatten dabei eine Menge Spaß. Doch drei Dinge waren an diesem Nachmittag unerlässlich: 1. Sonnencreme, 2. einen Sonnenschutz für den Kopf und 3. Wasser!
Am Donnerstag ging unsere Reise nach haut-Koenigsburg, einer berühmten Burg in der Nähe von Colmar. Mit einem Audioguide wurden wir durch die Burg geführt und zurück ins 12. Jh. versetzt (man konnte förmlich die altertümliche Musik hören). Anschließend fuhren wir mit dem Bus weiter nach Colmar und durften, wieder in Teams zu Dritt, die Stadt erkunden (ein kleiner Tipp von uns: Falls ihr euch noch kein Macaron gekauft habt, dann müsst ihr euch in der Bäckerei “Pauls” auf jeden Fall eins holen. Die waren délicieux!). Zum Abend hin machten wir uns auf den Weg nach Straßburg (wie jeden Abend), um ein weiteres typisches Straßburger Essen kennenzulernen. Sei es nun ein Flammkuchenabend oder ein französisches 3-Gänge-Menü... für jeden war etwas dabei.
Von dieser Reise nehmen wir viele besondere Momente und Erlebnisse mit, deshalb wünschen wir allen uns nachfolgenden Klassen viel Spaß und eine genauso ereignisreiche Fahrt, wie wir sie hatten.
Im Namen von allen Französischschülern der 9. Klassen bedanken wir uns besonders bei unseren Begleitlehrern: Frau Ewald, Frau Vogel, Herrn Rothe und Herrn Lotze für die Organisation und Begleitung der Reise nach Frankreich.
Lilly Pilz