Am 19. März unternahmen die 10. Klassen unserer Schule eine Exkursion zur Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar. Ziel des Exkursionstages war es, sich vor Ort mit der Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers auseinanderzusetzen und die Bedeutung von Erinnerungskultur zu reflektieren.
Zu Beginn nahmen die Schüler*innen an einer etwa zweieinhalbstündigen Führung über das Gelände der Gedenkstätte teil. Dabei erhielten sie Einblicke in die Geschichte des Lagers, den Alltag der Häftlinge sowie in die nationalsozialistischen Verbrechen, die dort begangen wurden. Durch das Begehen des historischen Ortes wurde Geschichte greifbarer und eindrücklicher als im Unterricht allein.
Im Anschluss besuchten die Klassen die Ausstellung „Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945.“ In der Ausstellung konnten die Schüler*innen ihr Wissen vertiefen und anhand von Dokumenten, Biografien von Tätern, Opfern und historischen Gegenständen mehr über die Schicksale der Menschen erfahren, die in Buchenwald verfolgt, inhaftiert und getötet wurden.
Gerade für uns als Schule in der unmittelbaren Nähe zu Weimar ist die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Konzentrationslagers Buchenwald ein wichtiger Teil der regionalen Erinnerungskultur.
Die Exkursion nach Buchenwald war für viele Schüler*innen eine eindrückliche und nachdenklich stimmende Erfahrung, die noch lange nachwirken wird.
