Am 21. Mai reiste das Marie-Curie-Gymnasium mit drei Mannschaften nach Erfurt in das traditionsreiche Steigerwaldstadion. Dort, wo sonst die Profifußballer auflaufen, standen diesmal die Leichtathletinnen und Leichtathleten im Mittelpunkt. Für viele der jüngsten Athletinnen und Athleten war es der erste große Wettkampf in einem so beeindruckenden Stadion. Entsprechend groß war die Aufregung vor dem Start. Doch die erfahrenen „Wettkampfhasen“ unterstützten die Jüngeren von Beginn an, sodass die Nervosität schnell nachließ.
Besonders spannend verlief der Wettkampf der Mädchen in der Altersklasse U14. Bis zum letzten Wettbewerb blieb es ein enges Rennen um die Podestplätze. Herausragend präsentierte sich dabei Charlotte Heller aus der 7. Klasse. Vor allem im Hochsprung überzeugte sie mit starken 1,41 Metern, ebenso wie im 50-Meter-Sprint mit hervorragenden 7,00 Sekunden. Damit ließ sie sogar die Konkurrenz der Sportschule aus Erfurt deutlich hinter sich. Am Ende fehlten dem Team nur 44 Punkte zum Einzug in das Landesfinale, dennoch durfte sich die Mannschaft über einen starken 3. Platz freuen.
Auch die Jungenmannschaft der U14 gewann Bronze. Nach schwierigen Staffelwettbewerben auf nasser Tartanbahn kämpfte sich das Team eindrucksvoll zurück. Vor allem im abschließenden 800-Meter-Lauf sammelten Arvid Gebert, Theo Salborn und Jakob Füldner wichtige Punkte, sodass sogar noch das Hannah-Arendt-Gymnasium überholt werden konnte und die verdiente Bronzemedaille war perfekt.
Einen Platz höher landete das Mixed-Team der U16, das sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen starken 2. Platz sichern konnte. Auch wenn nicht alle Athletinnen und Athleten ihre persönlichen Bestleistungen erreichten, überwogen am Ende die Freude über starke Einzelleistungen und der Stolz auf den gemeinsamen Teamerfolg.
Mit vielen positiven Eindrücken verabschiedet sich das Marie-Curie-Gymnasium aus der diesjährigen Leichtathletiksaison und blickt bereits motiviert auf das kommende Wettkampfjahr.
Betreuendes Sportlehrerteam
Herr Rothe, Herr Schindeler & Herr Geßenhardt
